Müll ist gefährlich  

Ein häufiger Grund für das Vermüllen der Umgebung ist schlicht und einfach das Unwissen der Täter. Natürlich weiß jeder, dass ein weggeworfener Plastikbecher die Umwelt verschandelt. Was viele nicht wissen: Die Folgen sind nicht nur häßlich – sie sind z.T. sogar lebensgefährlich. Auf dieser Seite finden Sie einige Beispiele für die Schäden durch das sog. »Littering« bei Mensch, Tier und Umwelt entstehen können.

 

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 Folgen des Littering 

Plastik und Aluminium

Plastik und Aluminium

Aludosen, Papiertüten, Plastiktverpackungen, … z.B. Rehe oder Kühe können an dem Abfall ersticken oder sich vergiften. Durch die maschinelle Ernte gelangen kleinste Plastikteile in die Futtermittel und können zu schweren, inneren Verletzungen führen.

Zigarettenkippen

Zigarettenkippen

Laut WHO werden alleine in Deutschland täglich 400 Millionen Zigaretten geraucht. 3/4 davon landen nicht im Aschenbecher, sondern am Straßenrand oder in der Natur. Dabei enthalten die Kippen viele gefährliche Gifte wie Arsen, Kupfer oder Blei, die so in den Naturkreislauf gelangen. Das wasserlösliche Nervengift Nikotin wird durch den Regen ins Grundwasser gespült und verseucht pro Kippe bis zu 60 Liter.

Kaugummi

Kaugummi

Es heißt nicht nur Gummi … Heute wird der größte Anteil der Kaugummibasis (Kaumasse) aus petrochemischen Grundstoffen erzeugt. Deshalb verrotten Kaugummis auch erst nach 5 Jahren. Und neben der unangenehmen Verschmutzung der Natur und Städte, stellen sie eine Gefahr für Vögel und kleine Tiere dar, weil sie fälschlicherweise für Futter gehalten werden und deren Mägen verkleben. Im schlimmsten Falle kann das zum Tod der Tiere führen.

Hundekot

Hundekot

Nicht nur Schuhsohlen sind vom Hundekot gefährdet. Tierärzte warnen auch vor den Gefahren für Tiere. Falls Hunde den Parasiten Neospora caninum in sich tragen, würden sie diesen mit dem Kot ausscheiden. Und wenn nicht aufgelesener Hundekot ins Futter gelangt, lösen die Parasiten bei trächtigen Kühen Aborte aus.

Take-Away-Produkte

Take-Away-Produkte

Oft wird Fast Food in Einwegbehältern für unterwegs mitgenommen. Die Müllmenge, die dadurch entsteht ist erheblich. So werden z.B. allein in Deutschland jedes Jahr 2,8 Mrd. To-Go-Becher verbraucht. Diese haben auf der Innenseite eine Kunststoffschicht und belasten die Umwelt so über viele Jahre.

Papier, das keins ist

Papier, das keins ist

Viele denken, dass Papiermüll in der Natur kein Problem ist, da es aus natürlichen Materialien besteht und schnell zersetzt wird. Aber Achtung: Was wir für Papier halten ist meistens nicht einfach nur Papier, sondern ist zudem chemisch behandelt, besprüht, beklebt, bedruckt oder verarbeitet, sodass es viel länger braucht, um zersetzt zu werden. Dabei gibt es auch noch giftige Stoffe ab, die unserer Umwelt schaden.

Glas und Dosen

Glas und Dosen

Logisch: An Glasscherben oder scharfkantigen Dosen kann man sich verletzen. Um so erschreckender ist, dass sich solcher Müll häufig auf Spielplätzen und in waldigen Gebieten findet. Dort kann es bei Menschen und Tieren durch Keime und Krankheitserreger und andere Verunreinigungen zu schweren, entzündlichen Verletzungen und Vergiftungen kommen.

Plastik im Fluss

Plastik im Fluss

Plastikmüll, der in Flüssen landet, gelangt früher oder später auch in den menschlichen Körper. Seinen Weg dorthin findet er über den Wind und die Strömung. Sie treiben ihn ins offene Meer, wo er sich langsam in seine kleinsten Bestandteile (das sog. Mikroplastik) zersetzt und über die Mägen der Meeresbewohner in den Nahrungskreislauf übergeht. So landet das Plastik früher oder später auch auf unseren Tellern.

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